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Mehrgenerationenhaus - Definition
Ein Mehrgenerationenhaus ist ein Wohnkonzept, das speziell für das Wohnen mehrerer Generationen unter einem Dach konzipiert ist.
Die unterschiedlichen auf Lebensphasen bezogenen Wohnbedürfnisse werden in die Bauplanung einbezogen.
Ein Mehrgenerationenhaus berücksichtigt die städtebaulichen und sozialpolitischen Anliegen einer altersgemäßen Durchmischung der Wohnquartiere und der gegenseitigen Unterstützung der Generationen.
Mindestgröße
Um die wichtigsten Anliegen eines Mehrgenerationenhauses (Altersdurchmischung und seine langfristige Sicherung, soziale Durchmischung, gemeinsam nutzbare Infrastruktur) zu realisieren, besteht ein Mehrgenerationenhaus aus mindestens 20 Wohneinheiten.
Ist die Siedlung kleiner, lassen sich zum Beispiel Gemeinschaftsräume kaum mehr finanzieren. Außerdem ist die Altersdurchmischung langfristig infrage gestellt.
Noch viel besser lässt sich dies sichern, wenn die Siedlung wesentlich größer ist. Damit wird es möglich, die ganze Palette unserer Vorstellungen und Wünsche weitgehend zu erfüllen (siehe auch unter Infrastrukturen:
Gemeinschaftsräume, öffentlich gewerbliche Räume, öffentlich-soziale Räume, Wohnbedürfnisse, soziale Durchmischung/Solidarität).
Bei einer großen Anzahl von anzubietenden Wohnungen und einer höheren Fluktuation ist es gleichzeitig einfacher, die altersmäßige Zusammensetzung der Siedlung zu beeinflussen, sowohl bei der Erstvermietung als auch bei einer Weitervermietung.
Bei einer großen Mehrgenerationenhaus-Siedlung werden außerdem die Mietzinsen tendenziell niedriger werden als in einer kleinen Siedlung.
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